33//Meckerwoche - Hier darf der Frust hin.

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Im Wochenthema wird jede Woche ein bestimmtes Thema besprochen.
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Fanti
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33//Meckerwoche - Hier darf der Frust hin.

Beitrag von Fanti » Dienstag 15. August 2017, 11:39

Hallo ihr Lieben,

ich würde heute gerne das Wochenthema bestimmen :oops:

Meckerwoche - Hier darf der Frust hin
Wie geht ihr mit Frust um?
Schluckt ihr den runter? Habt ihr Menschen, bei denen ihr bedingungslos meckern dürft?
Bringt es euch was?

Hier dürft ihr euch den ganzen Frust runterreden. Ohne therapeutisches BlaBlubb, ohne Verändern-müssen. Einfach nur abladen und schauen, wie es sich anfühlt. Einfach mal durchatmen können.
Kleine Elefanten gibt´s eigentlich gar keine.
Es sind in ihrem Innern immer große Elefanten!

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Fanti
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Re: 33//Meckerwoche - Hier darf der Frust hin.

Beitrag von Fanti » Dienstag 15. August 2017, 11:48

Ich lasse Frust verbal ab. Und brauche es auch, irgendwo meckern zu können. Wenn ich das zu lange schlucke, muss ich schnell weinen und empfinde schnell Hoffnungslosigkeit.
Mir ist es auch wichtig, dann mit meinem Frust gesehen zu werden und okay zu sein. Mir fällt es dann schwer, das rein rational zu betrachten. Erstmal rausmeckern, dann geht's weiter.

Deswegen finde ich die Meckerwoche als Wochenthema gut. Um einen Ort zu haben, um mal ungefiltert zu meckern. Wut und Frust gehören für mich zum Leben dazu, aber ich kann es schwer wohlwollend annehmen, solche Gefühle zu haben.
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Re: 33//Meckerwoche - Hier darf der Frust hin.

Beitrag von gospelsinger » Dienstag 15. August 2017, 19:47

Tja, für mich schwer zu beantworten. Ich bin der Mensch, der Frust und Ärger gern in sich hineinfrisst. Richtig klare unbändige Wut kenne ich nicht. Da habe ich schon in Kliniken einige Therapien hinter mir: Boxen, der Therapeutin ein "Nein" oder "Ja" zuschreien (eben immer das Gegenteil), dabei mit dem Fuß aufstampfen. Das führte bei mir zu regelrechten Zusammenbrüchen und Abbruch der Therapien. Da ich es nicht direkt anspreche, ziehe ich mich zurück und steigere mich dann in die Überzeugung hinein, abgelehnt zu werden. Niemand kann mich leiden. Ich bin es nicht wert...

Wenn ich dann aber doch mal versuche, meinen Unmut zum Ausdruck zu bringen, reagiert mein Körper mit Zittern, Angst, Nervosität, Durchfall, Herzrasen. Man sieht und hört mir meine Unsicherheit an und damit werde ich dann nicht mehr ernst genommen. Dann vergesse ich meine vorher sorgfältig und treffend formulierten Argumente oder Worte und bin auch nicht mehr in der Lage für eine Erwiderung. Und wenn ich nicht rechtzeitig den Rückzug antrete, werde ich zur Krönung all dessen noch ungerecht und verletzend.

Wie man sich vorstellen kann, das Ergebnis einer sorgfältigen Erziehung.
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Re: 33//Meckerwoche - Hier darf der Frust hin.

Beitrag von Fanti » Dienstag 15. August 2017, 19:55

Ich kenne es auch, dann zu zittern oder zu weinen. Und ich finde, dass es einen Unterschied zwischen Frust und Wut gibt.
Frust ist eher bei meiner Ergothera über den Jobcentertypen zu meckern. Wut ist, wenn meine Ergothera was Doofes macht und ich sofort spüre, wie ich ihr das auch sagen muss/will.
Vielleicht habe ich mich also blöd ausgedrückt, tut mir Leid.
Ich wollte Frust ansprechen.
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Re: 33//Meckerwoche - Hier darf der Frust hin.

Beitrag von Fanti » Donnerstag 17. August 2017, 12:58

Nagut, war wohl ein unpassendes blödes Thema. Tut mir Leid :(
Ich warte lieber, dass wer anders eins eröffnet, ihr kennt euch untereinander einfach besser, länger und habt eher gleichere Themen als ich.
Bitte nicht böse sein...
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Re: 33//Meckerwoche - Hier darf der Frust hin.

Beitrag von gospelsinger » Donnerstag 17. August 2017, 14:45

Ich finde nicht, dass es ein unpassendes Thema ist, Fanti. Nicht dem Kopf hängen lassen. Mir hat die Analyse gut getan. Aber wir haben eben auch Urlaubszeit und viele sehen seltener oder gar nicht vorbei. Nach den Sommerferien ist der Austausch sicher wieder reger. Also Themen, die dir auf den Nägeln brennen, wieder ab Mitte September einstellen. Ich bin jetzt auch nur noch eine gute Woche da und dann darf ich für zwei Wochen ans Meer. Freue mich schon.
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Re: 33//Meckerwoche - Hier darf der Frust hin.

Beitrag von Edam » Donnerstag 17. August 2017, 16:28

Ich schließe mich an...bitte nicht traurig sein, daß bis dato so wenige geantwortet haben.(das hat nichts mit Dir zu tun und ev. auch nicht unbedingt mit dem Thema, bzw. falls doch kann das jedem mal passieren)

Ich bin momentan zB. einfach nur froh, daß ich ne gute Zeit habe nach meinem Tief und genieße das einfach gerade und von daher fiel mir zum Thema nicht viel ein derzeit...obwohl ich sicher genug dazu schreiben könnte, aber dann würde ich mich wieder auf zuviel negatives konzentrieren.
Ich weiß nur noch als gar nichts mehr ging und der Frust/Wut so riesig war, daß ich ziemlich oft auf meine Matratze und Kissen drauf gehauen habe...das hat damals nur noch geholfen und ich hoffe so Zeiten kommen nicht wieder.(immerhin verletzt man sich und andere dabei nicht und macht auch nichts kaputt...Matratze und Kissen leben noch ohne Schaden davon getragen zu haben) :shifty:

Ich war mein ganzes Leben auf alles und jeden und das Leben/Gott sauer und zu recht vor allem...aber ich bin froh, daß sich die Wut/der Frust gelegt hat, weil ich halt soviel aufarbeiten konnte in Therapie.Wut ist ein sehr lebendiges Gefühl, daß oft sogar erträglicher ist als jede Verzweiflung und man geneigt ist diese stellvertretend mitunter zu empfinden, sie kann einen aber auch ganz schön ausbrennen; wenn man diese aber nie fühlen durfte, ist es gut sie mal bewußt wahrzunehmen.Und es ist wichtig, den Frust irgendwo mal abladen zu können, weil man sonst echt unter geht.(aber dann auch auf ne gesunden Weise)
Wende Dich der Sonne zu, damit die Schatten hinter Dich fallen.

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