38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Lese/- Schreibrechrechte für Gäste
Lese/- Schreibrechte für neue Mitglieder

Im Wochenthema wird jede Woche ein bestimmtes Thema besprochen.
sahara
Administrator
Beiträge: 1849
Registriert: Mittwoch 25. September 2013, 11:38
Geschlecht: Weiblich
Mitgliedschaft als: Betroffene/r

38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Beitrag von sahara » Montag 18. September 2017, 12:38

Hallo alle Zusammen, für diese Woche habe ich mal dieses Thema herausgenommen aus der Vorschlagsliste

Zugehörigkeitsgefühl:

Inwiefern kann ich mich irgendwo zugehörig fühlen. Wo gehöre ich dazu? Wo nicht? Was bedeutet das für mich?
Habe den Mut zu leben, denn sterben kann jeder (Frida Kahlo)

Benutzeravatar
gospelsinger
Mitglied
Beiträge: 456
Registriert: Dienstag 27. Dezember 2016, 15:31
Geschlecht: Weiblich
Mitgliedschaft als: Betroffene/r

Re: 38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Beitrag von gospelsinger » Dienstag 19. September 2017, 19:48

Tja, wo fühle ich mich zugehörig? Da müsste ich wohl erst mal definieren, was das für mich bedeutet: Ich bin angenommen, akzeptiert. Ich darf so sein wie ich bin. Mit Fehlern und Schwächen. Mit Vorzügen und angenehmen Seiten. Auch was meine Erkrankung und deren Symptome betrifft. Da sind natürlich mein Mann und meine Kinder. Auch meine Schwiegermutter gehört absolut dazu. Dann bei ein oder zwei Freundinnen. (Ich habe auch einen kleinen Bekanntenkreis, da würde ich das so nicht unterschreiben.) Bei unseren Nachbarn links und rechts. Merkwürdig, nicht? Ich glaube, die gehören dazu. Ein freundliches, auch mal fürsorgliches aber nicht zu enges Verhältnis. Und dann beim Chor. Hier bin ich geborgen, zu Hause. Seit 12 Jahren. Ein Großteil sind langjährige Weggefährten, dass macht was aus.

Wo fühle ich mich ausgeschlossen? Bei meiner Herkunftsfamilie. Um genau zu sein, besteht die auch nur noch aus meinem Bruder und Familie. Seit ich meinen Vater angeklagt habe (in der Familie, nicht vor Gericht), will mein Bruder nichts mehr mit mir zu tun haben. Einerseits schmerzt es, andererseits bin ich erleichtert, weil mein Bruder und ich uns ohnehin nie wirklich verstanden haben. Zu meinem Vater habe ich den Kontakt abgebrochen. Meine Mutter ist verstorben.
Die Gedanken sind es, die das Leben des Menschen glücklich oder unglücklich machen.
Marc Aurel

Benutzeravatar
fauna
Mitglied
Beiträge: 1121
Registriert: Sonntag 29. Mai 2016, 20:46

Re: 38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Beitrag von fauna » Dienstag 19. September 2017, 21:17

Zugehörigkeit erlebe ich als wunderbares Gefühl.

"Ich gehöre dazu." - Lange Jahre habe ich mich danach gesehn - und manchmal konnte ich nicht mal die schmerzhafte Sehnsucht danach, irgendwo dazuzugehören wahrnehmen. Mittlerweile finde ich die schönste Zugehörigkeit folgende: Ich bin Teil des Universums. :)

Schon sehr, sehr lange löste die Natur, Landschaften und irgendwann auch der Sternenhimmel in mir das Gefühl von Geborgenheit aus. Das rettete mich wohl in der Kindheit.

Ein wunderbares Buch zeigte mir, dass ich tatsächlich zum Universum gehöre: Lorenz Marti, eine Hand voll Sternenstaub - Was das Universum über das Glück des Daseins erzählt.

Die Atome in mir haben sich zu meinem Körper zusammengesetzt und irgendwann werden sie wieder auseinander gehen. Für mich bedeutet das das Ende. Aber die Atome, welche meinen Körper bilden, werden wieder neue Verbindungen eingehen... -
vielleicht im Gelb eines Löwenzahns, in der Feuchtigkeit eines Regentropfens oder im Hals einer Giraffe.
Und bestimmt auch im Herzen einiger Menschen.
Wir werden biologische alle paar Jahre wiedergeboren.

Diese Fakten erlebe ich als schön. Ja, ich gehöre dazu - nämlich zu dieser Welt. Und ich bin ein wertvoller Teil davon. Wirklich, das löst ein sehr schönes, warmes Gefühl in meinem Herzen aus. - Ich gehöre dazu. Ich bin Teil der Welt. :)

Ich brauche nicht mehr unbedingt zu einer Gruppe Menschen zu gehören. Wenn es geschehen darf: Schön. - Wenn nicht: ok. - Das gibt mir viel Freiheit, Leichtigkeit und Glück.
Vielleicht kann ich zu etwas Neuem beitragen. Vielleicht kann ich mehr Energie aufbringen und mehr teilhaben. Vielleicht besitze ich mehr Kraft, als ich mir vorstelle.

Vertrauen ist eine Entscheidung!

Ich bin ich - und ich mag mich! :)

Benutzeravatar
Edam
Mitglied
Beiträge: 2123
Registriert: Sonntag 17. November 2013, 17:42
Geschlecht: Männlich
Mitgliedschaft als: Betroffene/r
Kontaktdaten:

Re: 38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Beitrag von Edam » Mittwoch 20. September 2017, 12:21

@ fanau: Das hast Du echt super geschrieben und ich werde sicher nachdem Buch googeln.

Ich selbst habe das auch shcon als Kind gespürt, daß die Natur mir sehr viel Entspannung und Geborgenheit gibt, dort habe ich immer das Gefühl richtig zu sein. :mrgreen:

Ansonsten gab es viele Zeiten, in denen ich unbedingt dazu gehören wollte, aber auch Zeiten, in denen ich mich bewußt abgegrenzt habe und nicht dazu gehören wollte; weil alles so falsch wirkte.Heute ist es zweitrangig, ob ich irgendwo dazu gehöre, mir ist wichtiger mich selbst zu finden und bei mir selbst anzukommen, der Rest klappt dann sicher auch irgendwie.Je mehr ich bei mir selbst bin, umso mehr wirkt sich das nach außen hin aus.Und ich muß nicht mehr um jeden Preis irgendwo dazu gehören.

Ich denke, wir sind alle Teil des Ganzen, egal wo wir gerade stehen...ob am Rand oder in der Mitte. ;)
...out of order...

Fanti
Mitglied
Beiträge: 520
Registriert: Samstag 17. Juni 2017, 09:11
Geschlecht: Weiblich
Mitgliedschaft als: Betroffene/r
Kontaktdaten:

Re: 38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Beitrag von Fanti » Mittwoch 20. September 2017, 19:34

Irgendwie mag ich lieber gar nichts schreiben, weil es in meinem Gefühl nichtmal ansatzweise so positiv ist wie bei euch. Da ist Angst, euch runterzuziehen. Und eben nicht dazuzugehören, weil ich bin ja "die Instabile".
Ich habe ein so niedriges Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, dass ich mich meistens wie der Alien unter den Alien fühle. Nicht passend, nicht verständlich, nicht sichtbar.

Das einzige Mal, dass ich mich zugehörig fühlte, war in der RPK. Seit ich da raus bin und nur in Kliniken und daheim sitze, ist das Gefühl wieder da, völlig einsam auf der Welt zu sein.
Das ist was, worauf ich mich freue, wenn die RPK weitergeht.

Ich glaube, dass es an mir liegt, dass ich mich zugehörig fühle, noch dass ich zugehörig bin. Ich bin recht anstrengend und brauche viel Zutun vom Außen, um mich integriert zu fühlen. In der RPK waren Viele in meinem Alter, da bin ich leichter aus mir raugekommen.

Ach, ergibt bestimmt keinen Sinn hier. Ich wusste die ganze Zeit nicht, was ich dazu antworten kann.

Benutzeravatar
fauna
Mitglied
Beiträge: 1121
Registriert: Sonntag 29. Mai 2016, 20:46

Re: 38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Beitrag von fauna » Samstag 23. September 2017, 10:11

Liebe Fanti

Ich bin aus einer kPTBS rausgekommen und lebe jetzt ein gutes und zufriedenes Leben.

Das bedeutet NICHT, dass ich nie etwas zu bestehen habe, dass niemals etwas schief läuft, dass ich nie krank werde, dass nie ein Unglück passiert etc. - Das kommt in jedem Leben vor und gehört dazu, genauso wie schlechte Gefühle.

Ich weiss, dass schreibt sich so leicht und der Verstand sagt ja locker ja dazu .... nur.... bis es wirklich ankommt .... das kann dauern und ist ein Weg.

Es geht hier nicht darum, wer ein besseres oder schlechteres Zugehörigkeitsgefühl hat, sondern, dass jede/r eines hat, egal wie positiv oder negativ belastet es ist. - Es ist, wie es JETZT ist.

Du hast den ersten Schritt schon gemacht: Du bist dir bewusst, dass dein Zugehörigkeitsgefühl viel Luft nach oben hat.

Um weiter zu kommen, heisst es das auszuhalten und anzuerkennen.

Du bist du. Punkt. Und du bist genauso, wie du bist und du fühlst, was du fühlst etc. - Und du bist genauso gemeint und richtig, wie du bist. Da hilft kein Vergleichen. Du bist nicht besser und nicht schlechter, sondern anders als alle anderen Menschen.

Alle Menschen sind anders als die anderen. Konkret: verschieden.

Der zweite Schritt, nach dem Bewusstwerden fordert nochmals sehr: Anerkennen, was jetzt deine Realität ist. Das ist meiner Meinung nach der Startpunkt für Veränderungen.
Die Dinge sind so wie sie sind. Du kannst dich noch so stark gegen sie sträuben, noch so verbittert wehklagen, allen möglichen Leuten oder Umständen die Schuld zuschieben - es wird nichts helfen! Die Dinge verändern sich dadurch nicht das kleinste Bisschen.
Das liest sich sicher hart, fühlt sich sicher hart an, aber es ermutigt mich jeden Tag! :D
Diese Haltung hat sich für mich gelohnt. Ich wünsche dir aus tiefstem Herzen, dass du auch sowas erleben darfst. Gib dir bitte eine Chance und die nötige Zeit.
Vielleicht kann ich zu etwas Neuem beitragen. Vielleicht kann ich mehr Energie aufbringen und mehr teilhaben. Vielleicht besitze ich mehr Kraft, als ich mir vorstelle.

Vertrauen ist eine Entscheidung!

Ich bin ich - und ich mag mich! :)

Benutzeravatar
Tafel
Mitglied
Beiträge: 2491
Registriert: Freitag 20. Dezember 2013, 22:30
Geschlecht: Weiblich
Mitgliedschaft als: Betroffene/r

Re: 38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Beitrag von Tafel » Samstag 23. September 2017, 11:47

Irgendwie ein schwieriges Thema für mich. Die Betrachtungsweise: mich als ein Teil des Ganzen zu sehen, hat für mich etwas sehr Spirituelles. Gleichzeitig sind wir alle, weil wir da sind, Teil des uns umgebenden Universums, auch wenn wir das vielleicht selber nicht so spüren oder empfinden oder noch nie darüber nachgedacht haben.

Wenn ich zur Eingangsfrage zurückgehe, ist es vielleicht konkreter für meine aktuelle Situation.

Inwiefern kann ich mich irgendwo zugehörig fühlen? Ich kann mich zugehörig fühlen, wenn es etwas gibt, das mich mit anderen verbindet. Das Verbindende kann sehr unterschiedlich sein, Beruf, Hobby, gemeinsame Interessen, gemeinsame Ziele. Darüber hinaus gehört für mich aber auch die Haltung dazu, die mir mein Gegenüber signalisiert und die ich signalisiere. Gibt es eine, wie auch immer geartete, tragfähige positive Beziehung zueinander? Um mich zugehörig zu fühlen, brauch ich das Gefühl, dass ich gemocht und vielleicht auch geschätzt werde.

Wo gehöre ich dazu? Wo nicht? Auch wenn ich immer wieder Zweifel daran habe, gehöre ich zu meinen Kindern. Und es gibt ein paar Kolleginnen und Kollegen, zu denen ich eine positive, tragfähige Beziehung habe. Ob ich im gesamten Kollegium dazu gehöre, weiß ich nicht. Aber muss ich das? In meiner Lieblingsbuchhandlung gehöre ich zu den Stammkunden, mit den beiden Betreiberinnen habe ich immer wieder mal sehr schöne, bereichernde und intensive Gespräche. In meinem Seminar zur Ausbildung habe ich zu einigen Menschen einen guten Kontakt aufbauen können. Insgesamt fühle ich mich dieser Gruppe verbunden, das ist auch nicht abgerissen durch meinen langen krankheitsbedingten Ausfall. In den Fachseminaren gibt es ebenfalls einige Menschen, mit denen ein Austausch stattfindet, die mir signalisieren, dass der Kontakt mit mir ihnen etwas gibt. Meine alten Freundschaften brechen immer mehr weg, weil ich nicht in der Lage bin, sie zu pflegen, aber auch weil, das Verbindende von früher für mich immer weniger wird. Meiner Herkunftsfamilie fühle ich mich nicht zugehörig - oder vielleicht eher: will ich mich nicht zugehörig fühlen, deshalb habe ich auch den Kontakt abgebrochen.

Was bedeutet das für mich? Wenn ich lese, was ich gerade geschrieben habe, dann ist es eigentlich nicht zu verstehen, dass ich mich einsam fühle. Es sind besonders die Kindanteile, die sich einsam und nicht zugehörig fühlen. Als Kind war ich einsam und habe phasenweise auch in der Schule nicht dazu gehört. Es sind sehr viele alte Muster, die dafür sorgen, dass ich mich nicht zugehörig fühle ("ich mach mich nur lächerlich", "ich bin zu anstrengend", "ich stelle mich an", "ich bin nie genug"). Ich wünsche mir, dass ich mir selber so genüge, dass ich mich daran freuen kann, wenn ich irgendwo dazu gehöre, ohne das "mein Leben" davon abhängt. Rein materiell/naturwissenschaftlich bin ich Teil eines Ganzen, sozial irgendwie ja auch durch meine Kinder, durch die Arbeit, durch das Forum, was nicht rund ist für mich, ist wohl am ehesten die emotionale Seite. Da gibt es viele Bedürfnisse, die ich im Augenblick nicht in Worte fassen kann.

Benutzeravatar
sternenstaub
Mitglied
Beiträge: 187
Registriert: Samstag 29. Oktober 2016, 17:15
Mitgliedschaft als: Betroffene/r

Re: 38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Beitrag von sternenstaub » Sonntag 24. September 2017, 10:35

wir gehören nirgendwo zu, sind irgendwann im nirgendwo verloren gegangen. selbst die hölle will uns nicht haben, sie lacht uns aus und macht die tür zu. die engel mussten kotzen, als sie uns sahen.

Benutzeravatar
Edam
Mitglied
Beiträge: 2123
Registriert: Sonntag 17. November 2013, 17:42
Geschlecht: Männlich
Mitgliedschaft als: Betroffene/r
Kontaktdaten:

Re: 38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Beitrag von Edam » Sonntag 24. September 2017, 11:27

Es tut mir leid, daß sich das für Dich/Euch so anfühlt, ich bin dennoch sicher, daß jeder seinen Platz im Ganzen finden kann...weiß aber auch, daß es dazu viel Hilfe bedarf und in unserer Konsumgesellschaft viele Menschen verloren gehen und daran nicht schuld sind.(nicht jeder die Kraft hat sich aus dem Elend wieder heraus zu kämpfen, vor allem alleine ist das arg schwer)

Bitte nicht aufgeben...
...out of order...

sahara
Administrator
Beiträge: 1849
Registriert: Mittwoch 25. September 2013, 11:38
Geschlecht: Weiblich
Mitgliedschaft als: Betroffene/r

Re: 38//Zugehörigkeitsgefühl, bin ich ein Teil des Ganzen?

Beitrag von sahara » Montag 25. September 2017, 13:43

Es ist zwar schon eine neue Woche, aber ich habe es nicht geschafft, meine Gedanken hier festzuhalten.
Das Thema Zugehörigkeit ist ein schwierige, aber auch sehr lohnendes Thema für mich.
Ich fühle mich oft nicht zugehörig im Kreis von Menschen. Irgendetwas ist zwischen mir und ihnen. Bei meiner Familie habe ich das sehr schmerzhaft spüren müssen, dass ich am Tisch sitze und doch nicht mich in der Runde befinde. Es ist da wohl eher ein Dissoziationsphänomen. Manchmal ist es gut, dann versuche ich es festzuhalten, das Gefühl dort integriert zu sein.
Im Umgang mit anderen war ich immer irgendwie anders, konnte es nicht so benennen das Gefühl.
Im Arbeitsleben habe ich einen sehr starken funktionierenden Anteil gehabt, der da kein Problem mit hatte. Er war so wie er war für sich ok.
Im jetzigen Teil meines Lebens mit der kPtBS und den dissoziativen Symptomen versuche ich mich so zu akzeptieren, lerne zugehörig zu sein zu dem.
Ein Teil von mir fühlt sich als Wimpernschlag in der Zeit, als Teil des Universums aus Kohlenstoffmolekülen. Energie kann nicht verloren gehen. So wird eines Tages meine Energie erneut in den Erdkreislauf eingehen. Das ist eine gute Vorstellung, dann Teil des Ganzen zu sein.
In der Natur und im beobachten von Tieren fühle ich mich oft zugehörig. Das sind sehr schöne Momente dann.
Im Kreis von Freunden kommt es darauf an, wie es gerade ist. Das kann sehr verschieden sein.
Habe den Mut zu leben, denn sterben kann jeder (Frida Kahlo)

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste