Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Hier finden Sie verschiedene Hilfestellungen die Ihnen dabei helfen sollen einen Überblick über das Thema PTBS zu bekommen, sowie Erfahrungsberichte erfolgreicher Genesungen.

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Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von fauna » Dienstag 7. Juni 2016, 21:26

Ich möchte hier ein Thema eröffnen, wo alle herzlich eingeladen sind, zu beschreiben, wie schön und reich ihr Leben nach überstandener PTBS sein kann.
Vielleicht kann ich zu etwas Neuem beitragen. Vielleicht kann ich mehr Energie aufbringen und mehr teilhaben. Vielleicht besitze ich mehr Kraft, als ich mir vorstelle.

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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von fauna » Dienstag 7. Juni 2016, 21:27

Heute spüre ich viel Dankbarkeit für einen wirklich schönen Tag.

Nachts erwachte ich mit Angst - hmm... vielleicht war es eher Unsicherheit. Ich konnte längere Zeit nicht mehr einschlafen, bis ich das Gefühl annehmen und nicht mehr verändern wollte. Ich konzentrierte mich auf meinen Atem, beobachtete ihn, ohne ihn verändern zu wollen. Das Gefühl wurde schmerzhafter, aber ich entspannte mich einfach weiter... - und schlief prompt ein.

Am Morgen weckte mich mein Handy aus dem Tiefschlaf und ich wäre gerne noch 5 min liegen geblieben. Da ich wusste, dass sich das rächen würde, stand ich auf und erledigte meinen Einstieg in den Tag.

In der Schule sprach ich meinen Chef auf etwas an, das mir sehr wichtig ist. Er hat es zwar ein wenig missverstanden, doch ich war zufrieden mit mir, weil ich zu mir gestanden war. - So ging ich in die ersten Stunden. Das schwierige Grüppchen in der Frühlektion arbeitete recht gut und in der zweiten Lektion durfte ich einen sehr motivierten Jungen coachen. - Eine wahre Freude!

Ja, so ging es weiter. Mit einem fremdsprachigen Mädchen kochte ich die Pizzasauce für den Nachmittag, mit einem schwierigen Jungen konnte ich über seine Verweigerungen in der Schule sprechen und nachher super gut arbeiten.

Am Nachmittag verwirklichte ich das Kunststück, mit fünf Kindern aus dem Kindergarten, ¨über 100 Minipizzen vorzubereiten, dazu stellten wir auch noch einen Liter Sirup her.

Ja, und als krönenden Abschluss kam ich mit einem letzte Woche sehr aggressiven Jungen in ein sehr konstruktives Gespräch. Mein Hauptargument: Ich erklärte ihm, dass ich absolut kein Interesse habe, ihn zu frustrieren und zu verärgern, denn davon wird mein Leben als Lehrerin nicht schöner und reicher. Ich möchte nur eine Lösung, wie er seine HA rechtzeitig hinkriegt wie alle anderen... - Er sah das ein und wurde völlig kooperativ und erledigte mit mir zusammen seine überfälligen Hausaufgaben in Rekordzeit und in guter Stimmung.

Was auch sehr schön war: Mein Unterrichtsraum war immer wieder gut aufgeräumt, was bei mir keine Selbstverständlichkeit ist. Um halb sechs war ich zu Hause und wurde mit einem wunderbaren Pasta-Auflauf begrüsst, den Sohn mit Freundin gezaubert hatten.
Meinen Anteil ass ich dann aber erst nach meiner Yoga-Lektion um acht Uhr.

Ein wirklich schöner, reicher Tag, für den ich Dankbarkeit fühle.
Vielleicht kann ich zu etwas Neuem beitragen. Vielleicht kann ich mehr Energie aufbringen und mehr teilhaben. Vielleicht besitze ich mehr Kraft, als ich mir vorstelle.

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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von Edam » Mittwoch 8. Juni 2016, 10:52

Es ist immer wieder schön von Dir zu lesen und es macht Hoffnung! :)

(ich habe selbst die Tage das Gefühl/Wunsch gehabt all meinen inneren Schmerz aufgrund der PTBS endlich hinter mich lassen zu wollen)

Die Tage so anzunehmen wie sie derzeit kommen...
- zum Schluß kannst Du nur dem Ruf Deiner Seele folgen -

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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von fauna » Mittwoch 8. Juni 2016, 12:46

Hallo Edam
Danke für das Kompliment, freut mich!
Edam hat geschrieben:(ich habe selbst die Tage das Gefühl/Wunsch gehabt all meinen inneren Schmerz aufgrund der PTBS endlich hinter mich lassen zu wollen)
Das ist ja bekanntlich der erste Schritt! Auf mich wirkt das super!
Die Tage so anzunehmen wie sie derzeit kommen
Ich kann dich nur dazu ermutigen, das immer wieder und wieder zu üben. Es befreit enorm!

Einen schönen Tag wünsche ich dir!
fauna
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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von Tafel » Mittwoch 8. Juni 2016, 23:30

Was mir die letzten Tage aufgefallen ist, und darüber bin ich sehr froh, dass meine Schreckhaftigkeit sehr stark nachgelassen hat, seit ich aus der Tagesklinik zurück bin. Meine erste Begegnung mit dem Schulleiter liegt hinter mir, die sehr stressfrei und tatsächlich nicht angstbesetzt abgelaufen ist, obwohl sie spontan und unangekündigt war. Wenn mich die Angst nicht mehr beherrscht, sind tatsächlich andere Dinge im sozialen Kontakt möglich. Ich werde weiter daran arbeiten müssen, weil die Angst nicht über Nacht verschwunden sein wird, aber ich bekomme gerade ein Gefühl dafür, wie es auch sein kann. Sehr spannend und sehr befreiend.

VG Tafel

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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von fauna » Donnerstag 9. Juni 2016, 07:02

Hallo Tafel
Danke für deine Erfahrung. Ich habe morgen mein Mitarbeiterinnengespräch mit dem SL. Mal sehen, wie es läuft.

Was mich interessieren würde: Was heisst für dich in dieser Hinsicht "daran arbeiten"?

Ich finde es super, dass du diese Erfahrung machen durftest.

Liebe Grüsse
fauna
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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von Tafel » Donnerstag 9. Juni 2016, 22:12

Hallo fauna,

daran arbeiten heißt für mich, wahrzunehmen, in welchen Situationen die Angst sich besonders bemerkbar macht und mich daran erinnern, dass ich sie aushalten kann, ohne dass sie mich lähmt. Außerdem habe ich dank der Rollenspiele in der Tagesklinik feststellen können, dass ich über eine stabile und aufrechte Körperhaltung, locker im Schoß liegende Hände, Blickkontakt mit dem Gegenüber, eine feste Stimme und, sofern ich es kontrollieren, frei fließenden Atem so bei mir bleiben kann, dass die Angst für den anderen gar nicht sichtbar ist. Das hilft mir wiederum, mich mit mir selber sicherer zu fühlen. Dieses Wissen so in mir verankern, dass es mir quasi unbewusst zur Verfügung steht, finde ich sehr erstrebenswert. Ich weiß ja, dass es für mich in Situationen schwierig werden kann, in denen ich so etwas wie Hierarchie oder Machtgefälle verspüre, weil ich da schnell in ein Gefühl von Ohnmacht und Hilflosigkeit rutschen kann. Je öfter ich im realen Leben die Erfahrung mache, dass es dieses Gefälle entweder nicht wirklich gibt oder aber für mich keine Bedrohung darstellt, desto kleiner wird auch die Angst werden. Ich finde es grundsätzlich normal, dass ich in solchen Situationen bisweilen Angst haben kann. Ich möchte gerne dahin kommen, dass die Intensität der Angst deutlich geringer wird und ich mich nicht mehr wie ein kleines Kind fühle. Ich habe den Eindruck, dass ich auf einem ganz guten Weg dahin bin.

Liebe Grüße Tafel

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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von fauna » Sonntag 12. Juni 2016, 09:10

Guten Morgen Tafel

Herzlichen Dank für deine Antwort.

"Daran arbeiten", auch "an mir arbeiten" oder auch nur "arbeiten" lösen bei mir keine guten Gefühle aus. Ich verbinde "an mir arbeiten" noch immer mit einem Gefühl, "nicht gut genug" zu sein. "Nicht gut genug sein" resp. dieser hinderliche Glaubenssatz, der definitiv nicht der Wahrheit entspricht ist zur Zeit mein aktuelles Thema.

Wenn ich dich aber lese, meine ich zwischen den Zeilen mitzukriegen, dass für dich "daran arbeiten" mit Erfolgen zu tun hat: Angst aushalten, ohne dass sie dich lähmt, Körperhaltung bei Angst als Hilfe, dich sicher zu fühlen, wiederholte Erfahrung, dass eine Hierarchie nicht unbedingt bedrohlich sein muss, normal finden und somit akzeptieren, dass in gewissen Situationen auch Angst dazu gehört.
Dann sind da ja auch nicht Ziele und das Gefühl, auf einem guten Weg zu sein.

Herzlichen Dank fürs Teilen. Dadurch ist mir bewusst geworden, dass "meine Arbeit" ja eigentlich auch erfolgreich ist. Die Arbeit auf allen oben beschriebenen Ebenen. Es tut mir gut, dieses Wort mit Erfolg und erreichten Zielen zu verbinden. Ja, und es beflügelt mich, an meine erreichten Ziele zu erinnern.
Zum Thema "gut genug sein" gehört auch der Glaube an mich, sprich Selbstvertrauen. Da bin ich gerade sehr dran - und ich freue mich durch diesen Austausch hier zu merken, dass sich da ja wirklich einiges getan hat.

Ja, genau: "daran arbeiten" bedeutet für mich jetzt tatsächlich, Ziele zu erreichen auf der Verhaltensebene. Das bedingt, dass sich mein Denken und Fühlen, auch meine Wahrnehmung verändert haben. :) . In den schlimmen Zeiten war "daran arbeiten" noch mit "Kampf gegen mich selber und meine Gefühle" verbunden.

Ja, und das Gefühl auf einem guten Weg zu sein, der mit erreichbaren Zielen verbunden ist, ist für mich eine Art "innere Gesundheit". Was du schreibst wirkt so auf mich. (Egal, wo du gerade stehst auf deinem Weg.) - Darüber freue ich mich sehr.
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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von fauna » Sonntag 12. Juni 2016, 09:13

Nun bin ich inspiriert, mich weiter mit meinen Zielen zu beschäftigen, mit meinen Werten und Talenten. -

Das ist für mich ein klares Zeichen, dass die PTBS ausgeheilt ist: Ich suche spontan in schwierigen Situationen oder Herausforderungen nach dem, was ich will und was ich brauche. Das Kippen in einen schlechten Zustand findet nicht mehr, sondern nur noch ganz leicht statt und ist das Zeichen, dass es Zeit ist für etwas Neues oder einem Verhalten (innen und/oder aussen), das ich gerade übe.
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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von Tafel » Sonntag 12. Juni 2016, 10:09

Guten Morgen Fauna,

vielen Dank für deine Rückmeldung. Den Glaubenssatz "es ist nie genug, was ich mache" kenne ich auch, der gehört aber im Augenblick zu anderen Kontexten. "Daran muss ich noch arbeiten" bedeutet für mich tatsächlich, mich um mich und meine Ziele zu kümmern, auf dem Weg dahin weiter voranzukommen. Dazu gibt es für mich gerade keinen negativen Beigeschmack, sondern es ist wirklich beschreibend, dass ich auf dem Weg bin, aber noch nicht da angekommen bin, wo ich hin möchte. Ich habe aus der Therapie in der Tagesklinik für mich wirklich sehr viel mitgenommen, jetzt steht die Arbeit an, das im Alltag auch so umzusetzen, das es sich verfestigen und automatisieren kann. Und das ist eben tatsächlich Arbeit, weil es bedeutet, das Bewusstsein zu schärfen, immer wieder darauf zu achten, ob sich wieder alte Verhaltensmuster melden und mich zu trauen, eben auch neue Verhaltensweisen zu üben. Ich finde das sehr anstrengend, sehe aber, dass sich die Anstrengung lohnt. Was für mich vermutlich sehr wichtig ist, dass ich bei Rückschlägen nachsichtig mit mir umgehe. Es ist nun mal nicht einfach, Verhaltensweisen, die sich über 40 Jahre eingeschliffen haben, wieder abzulegen, auch wenn ich weiß, dass sie mich einschränken und daran hindern, das zu machen, was mir wirklich wichtig ist. Ich bin auch immer noch dabei, weitere Gedankenfallen und Zusammenhänge zu entdecken. Das ist im Augenblick sehr viel, das teilweise fast gleichzeitig passiert.

Liebe Grüße und dir einen schönen Sonntag

Tafel

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Spanish_Lullaby
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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von Spanish_Lullaby » Montag 13. Juni 2016, 10:55

Hallo zusammen,

vielen Dank für den schönen Thread. Ich möchte gerne etwas schreiben, auch, wenn ich noch nicht das Gefühl habe, dass ich ausgeheilt bin. Aber ich fühle mich besser und meistens sogar gut.

Mir hilft, dass ich besser schlafen kann. Und wenn es doch mal Nächte gibt, die weniger erholsam sind, weiß ich, dass ich die auch überlebe. In Akutsituationen hilft es mir, mich auf mich zu konzentrieren, auf meine Atmung, einen Bodyscan zu machen. Und wenn die Angst wieder zu groß wird, wende ich einen einfachen Trick an: Ich stelle mir vor, die Angst soll immer größer werden. Da das nicht geht, wird sie paradoxerweise immer weniger.
Don't worry about your heart - it will last as long as you live. (Woody Allen) :romance-heartbeating:

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Re: Wie sehen Tage aus, wenn frau/man die PTBS ausgeheilt hat?

Beitrag von fauna » Samstag 2. Juli 2016, 11:40

hallo Spanish_Lullaby

Mir geht es wahrscheinlich ähnlich wie dir, wobei ich einfach glaube, dass das Leben in seiner ganzen Länge ein Heilungsprozess ist. Niemand auf unserer Erde ist wohl ganz frei von unverheilten Verletzungen. Das Ausmass ist wohl verschieden. Wenn ich es so nehme und als ganz "normal" geht es mir besser.
Auch ich atme in gewissen Situationen aus, lasse Gedanken und Gefühle ziehen und mache einen Bodyscan. - Ebenfalls nutze ich die paradoxe Intervention des "Grösser Machens". Bei mir geht das zwar, aber wenn ich es grösser machen kann, kann ich es auch kleiner machen. :D
Schlafen geht bei mir in der Regel gut. Wenn ich einmal eine schlechtere Nacht habe, hilft den Atem zu beobachten, ohne ihn verändern zu wollen. Gedanken kommen und gehen zu lassen, Gefühle ebenfalls.
Und wenn ich trotzdem wenig geschlafen habe, weiss ich, dass mein schlechter Zustand vergeht, wenn ich mich auf etwas fokussiere (Arbeit etc.)

Herausfordernd ist für mich eher, zu wissen, was ich möchte, was mir gut tut und was mir entspricht. Aber eigentlich ist das eine tolle Herausforderung. Sie macht mich immer lebendiger und lebensfroher.

Allen ein wunderbares Wochenende
Fauna
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