//7 Was ist gut und was ist schlecht an den Hilfeleistungen ?

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Im Wochenthema wird jede Woche ein bestimmtes Thema besprochen.
Dreg
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//7 Was ist gut und was ist schlecht an den Hilfeleistungen ?

Beitrag von Dreg » Donnerstag 15. Februar 2018, 00:21

Damit das Wochenthema nicht total in Vergessenheit gerät, stelle ich hier mal die Frage......was ihr gut findet, an den Hilfestellungen, die die Gesellschaft und Psychotherapeuten bietet/bieten und was nicht ?

tao
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Re: //7 Was ist gut und was ist schlecht an den Hilfeleistungen ?

Beitrag von tao » Donnerstag 22. Februar 2018, 10:45

Gut finde ich, dass es überhaupt die Möglichkeit gibt jemand dafür zu bezahlen (selbst oder indirekt über die Krankenkasse), dass er einem hilft, einen begleitet.
Weil es Dinge gibt, die im unentgeltlichen Miteinander überfordernd sind, weil es manchmal braucht, jemand zu haben, wo man selbst im Fokus steht, emotional keine Gegenleistung bringen muss. Weil es manchmal Fachwissen braucht.

Schlecht finde ich, dass Therapeuten oft so eine Machtstellung haben. Man als Patient wenig Lobby hat, wenn was schief läuft.
Das Therapie so wenig nachprüfbar ist - keine exakte Wissenschaft. Therapeuten so viel Spielraum haben, so wenig Kontrollen unterzogen sind.

Was ich an der Sozialarbeite-Szene überhaupt nicht mag, ist, dass ich finde, dass sich viel auf Kosten psychisch Kranker bereichert wird.
Da gibt es windige Mode-Konzepte, in der Werkstatt für psychisch Kranke, da wird mit psychisch Kranken eigentlich Geld verdient, ausgenutzt.
Ich war mal in einem sozialpsychiatrischem Begegnungszentrum, das fand ich sehr gruselig.

Andererseits, als ich mal in Not war mit den Verwaltungsdingen, da konnte ich gezielt betreutes Wohnen nehmen und mir wurde geholfen, hatte aber auch das Glück, dass ich den Sozialarbeiter wechseln konnte - musst halt sehr gut gucken: worum geht es mir und viel Negatives dann einfach zur Seite schieben.

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fauna
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Re: //7 Was ist gut und was ist schlecht an den Hilfeleistungen ?

Beitrag von fauna » Donnerstag 22. Februar 2018, 13:53

Gut oder schlecht finde ich schwierig zu beantworten.

Für mich geht es eher um Vor- und Nachteile oder positive Möglichkeiten und Gefahren.

Positive Möglichkeiten:
- Ich kann lernen, mir ein lebenswertes Leben aufzubauen in einem geschützten Rahmen. Es gibt Menschen, die meine Gefühle und Symptome ausgehalten haben und selber damit umgehen konnten, so dass auch ich lernen konnte mit ihnen umzugehen, sie zu verstehen und mich weiter zu entwickeln.

Gefahren:
- Machtgefälle. Manche Klient/innen werden nicht ernstgenommen. Theras und andere Fachleute projizieren ihre eigenen Themen auf Klient/innen.
- Wenn Theras zu wenig mit ihren eigenen und fremden Gefühlen umgehen kommen, beginnen sie oft mit einer Vorwurfs- oder Lehrerhaltung. - (hilflose Helfer/innen)
- Abhängigkeit: Ich kenne Menschen, die alles mit dem Thera besprechen müssen.
- Kopflstiges Analysieren, das nicht weiter hilft, ohne neues Verhalten zu lernen
Vielleicht kann ich zu etwas Neuem beitragen. Vielleicht kann ich mehr Energie aufbringen und mehr teilhaben. Vielleicht besitze ich mehr Kraft, als ich mir vorstelle.

Vertrauen ist eine Entscheidung!

Ich bin ich - und ich mag mich! :)

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